top of page

EIN SPEZIELLES "SÄCHSILÜÜTE"

Für mich, als Ausländer, war dieses Sechseläuten am 15. April 2024 das erste, an welchem ich teilgenommen habe. Ich habe den "Böögg" noch nicht verbrannt gesehen - leider auch nicht dieses Jahr… Aber lasst mich am Anfang beginnen...


Der Tag wurde um 6:30 Uhr gestartet, dann haben wir uns bei dem Probelokal getroffen und das Car beladen. Pünktlich um 6:45 Uhr waren wir unterwegs zur Hotelfachschule in Zürich.

Ebenso, dass dies mein erster Auftritt mit Stadtmusik Dietikon (SMD) war, hatte ich das Gefühl, dass ich wohl vorbereitet bin. Dies dank der Hilfsbereitschaft von den SMD- Mitgliedern; ich habe alle Noten, Informationen und nützliche Tipps ohne Anfrage erhalten. Als Neumitglied bin ich wirklich beeindruckt und ganz herzlich dankbar für alle Hilfe, die ich bekommen habe, um meine Wege als Teammitglied zu finden.


Mit diesen Gedanken habe ich mich kürzlich im Belvoir Park befunden, und wir sind schon in der Hotelfachschule angekommen. Dieses Jahr hatten wir kein Schminken, nur die Beduinenumkleidung. Nach einem schnellen Umziehen, Frühstück und Verteilung des Tagesprogramms von dem Stubenmeister, gingen wir los zu unserem ersten "Ständli" bei einem Ehrenzünfter.



Unser nächster Schritt führte uns zum Hans Waldmann Denkmal, bis zu dem wir eine kurze Marschmusik gespielt haben.


Das Wetter war aber nicht so freundlich wie vorher. Es hat wenig aber ständig geregnet, also marschierten wir in der "Pellerine" hin und zurück.


Nach dem nassen Erlebnis haben wir ein ausgezeichnetes Mittagessen in der Hotelfachschule bekommen, während dessen es noch mehr geregnet hat.


Dieses Jahr hatten wir Glück, die erste Zunft im Umzug zu sein. Um 14:30 Uhr haben wir eingestanden und bald hat die Parade angefangen. Jetzt kriegten wir keinen Regen, aber viel Sonnenschein und Wind. Es gab natürlich eine riesen Menge von Leuten auf der Strasse, die mehrere SMD-Mitglieder mit Blumen und Umarmungen begrüsst haben. Die allgemeine Stimmung des Umzugs fand ich sehr fröhlich und freundlich.



Wir sind schon um ca. 16:30 Uhr beim "Böögg" angekommen, da kriegten wir ein wenig Pause, auch mit guter Stimmung und etwas Jodler Musik von anderen Musikanten. Wir haben Tipps ausgetauscht, wie lange der "Böögg" brennen wird.



Während es gar nicht geregnet hat, ist der Wind immer mehr und mehr stärker geworden. Ein paar Minuten nach 18:00 Uhr wurde kommuniziert, dass der "Böögg" wegen Sicherheitsgründen nicht verbrannt wird. Alle waren erstaunt, aber das Programm ging weiter ohne Feuer: Die Zunftorchestern spielten den Sechseläuten Marsch einer nach dem anderen, und die Reiter ritten ihre Kreise herum um den "Böögg".


Mit Marschmusik gingen wir zurück zu unserem Bus und fuhren zurück zur Hotelfachschule zum Abendessen.


Der letzte Teil war der Besuch bei drei anderen Zünften, und mancherorts "Ständli" wenn wir auf einen anderen Orchester warten mussten. Der Empfang des Publikums war sehr freudig, einige haben eben getanzt oder einfach unsere Musik bejubelt. Unsere letzte Zunft ist natürlich unser Kämbel, da haben wir noch ein paar Stücke gespielt. Als dies das letzte Sechseläuten war für unseren Dirigenten, Marco, hat der Zunftmeister seine mehr als zehnjährige Arbeit bei SMD herzlich gedankt.



Ich muss noch hervorheben, dass die Tambouren der SJMD uns den ganzen Tag begleitet haben, und während der Marschmusik eben ohne Pause bis zum Ende spielten. Ich ziehe meinen Hut vor diesen jungen Musikanten!


Nach einem kleinen Mitternachtssnack sind wir zurück nach Dietikon gefahren - für mich war der Sechseläuten-Tag ein anstrengendes Erlebnis, aber sicher eine gute Entscheidung, dass ich an diesem Fest teilnehmen wollte.


Bericht: Balazs Lajer (Neumitglied)

Fotos: Diverse SMD-Mitglieder


103 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page