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Jingle-Produktion für Flowcast

Wie es das Schicksal manchmal will, kommen die richtigen Leute an einem zufälligen Ort zusammen und kreativen Köpfen fliegen dann oft ausgefallene Ideen zu. So geschehen an der Einweihung des neuen Pflegezentrums im Limmattal Spital. Die Stadtmusik hat an ebendieser Einweihung ein Konzert gespielt und der Moderator und Medienunternehmer Flavio Camenzind war zufällig im Publikum, liess sich von unserer Musik begeistern und kam auf folgende Idee:


Was, wenn dieses Orchester den Jingle zu meinem Podcast «Flowcast» spielen würde?


Die Idee kam also zu uns und weil wir ja für fast jeden Spass zu haben sind und uns gerne neuen Herausforderungen stellen, haben wir gerne zugesagt. Ein Jingle ist eine kurze Erkennungsmelodie für eine Sendung oder etwas ähnliches. Marco Nussbaumer hat sich also das knapp 20 Sekunden lange Stück Musik genommen und 7 Bläserstimmen und ein Schlagzeug dazu arrangiert. So sind dann am 19. Oktober 8 Stadtmusikant*innen ins Aufnahmestudio von CA Media in Regensdorf gereist und waren, zugegebenermassen etwas nervös, gespannt auf dieses Abenteuer. Jede Musiker*in sollte einzeln die Tonspur des jeweiligen Instruments einspielen und aber auch eine Videospur vor dem sogenannten Greenscreen. Ein Greenscreen ist eine grüne Leinwand, die als Hintergrund einer Bildaufnahme dient. Im Computer kann nachher alles «grüne» rausgefiltert und mit einem beliebigen anderen Bild ersetzt werden. So entstehen heute die meisten atemberaubenden Filmaufnahmen im Weltall oder an anderen fantastischen Orten.

Nun ist eine silbern glänzende Tuba aber ein riesiger Spiegel und reflektiert natürlich diese grüne Leinwand, was dazu führen würde, dass der Computer auch die Tuba aus dem Bild filtert. Der Kameramann musste also kreativ werden und hat kurzerhand die schwarzen Vorhänge im Studio abmontiert und so drapiert, dass die Reflektionen im Rahmen bleiben.


Schlussendlich haben wir alle Videos und Tonspuren in ca. 3 Stunden aufnehmen können. Die Nervosität ist glaube ich bei allen schlussendlich einer positiven Aufregung und einem tollen Erlebnis gewichen. Als Amateurmusiker sind Studioaufnahmen erstens eine Seltenheit und zweitens auch immer eine spezielle Herausforderung. Auf der knochentrockenen Aufnahme der selber eingespielten Stimme hört man jede kleine Unsauberkeit, jedes Geräusch der Klappen und jeden Atemzug, was mit dem eigenen Anspruch manchmal schwer zu vereinen ist. So hoffen wir auf einen gütigen Toningenieur, der das nun gut abmischt und zu einem runden Sound zusammenfügt. Aber hören sie selbst:


Schlussendlich möchten wir uns bei Flowcast und Flavio Camenzind und seinem Team für dieses aussergewöhnliche Erlebnis bedanken und hoffen, der Jingle wird noch viele Male zur Einleitung seiner Gespräche mit spannenden Gästen erklingen.

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