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SECHSELÄUTEN 2026

«Marschmusig, aber sie spilled I Love Rock ’n’ Roll» - nicht nur der Sechseläuten Livestream Kommentar von Tagesschau Moderatorin Cornelia Boesch beschreibt mit wie viel Power wir dieses Sechseläuten gemeistert haben.


Zwei Tage lang hatten wir uns schliesslich zuvor an unserem Probeweekend in unsere musikalische Bestform geprobt, bevor wir am Montag Morgen pünktlich um 7 Uhr mit dem Car von Dietikon Richtung Hotelfach-schule am Belvoirpark abfuhren. Dort warteten Kaffee, Gipfeli, Käseküchlein und die Gewänder auf uns.


Da es mein erstes Sechseläuten mit der Stadtmusik Dietikon (SMD) war, wurde ich nicht nur mit dem Kämbel-Gwändli, sondern auch mit vielen Ratschlägen eingekleidet; Mit Sonnenbrille, schwarzen Schuhen und lieber mit kurzen Hosen mit gutem Hosensack anstatt Bauchtäschli war ich somit bestens ausgestattet.



Bei der Begrüssung durch die Zunft wurde besonders unser Dirigent für den heutigen Tag hoch gerühmt: Bin gespannt, ob wir unseren Stardirigenten Rico tatsächlich wie laut Zunft bald in den Konzertsälen von Wien und Berlin antreffen werden! Nach einem Ständli bei einem Ehrenzünfter, sowie beim Hans Waldmann-Denkmal – die Zeit verging wie im Flug – wartete auch schon das Mittagessen. Zu viel wurde mir definitiv nicht versprochen! Knackige Tirggel, die Idylle des Belvoirparks und die Wärme der Mittagssonne vollendeten unsere Mittagspause.




Ein Ständli beim Belvoirpark, bei der Haue und der Abmarsch mit den Zünftern folgten. Beim Einfädeln in den Umzug wurden wir mit Datteln und Wasser aus edlen Kelchen ausgestattet. Doch was bei unseren Mitgliedern viel mehr Anklang fand?: Trendsetterin Bea nach zur Schlange fürs Kamelselfie.



Und dann galt es ernst:  Der Umzug und sogleich meine Kraftprobe, die ich dem Sousaphon zu verdanken hatte, begann. Nach Anweisungen unserer Dirigierkoryphäe Rico hatten sogar die Zünfter hinter uns verstanden, dass man immer schön piano zu spielen hat, wenn die Pferde entgegen kommen. Die Stimmung am Strassenrand war wie immer unglaublich.





Dank dem Sousaphon gefühlte 2cm kleiner war ich schlussendlich froh, am prall gefüllten Sechseläutenplatz anzukommen. Stolz, dass ich mit meinem Tipp nur 12 Sekunden neben der Bögg-Zeit lag, ging es zurück zur Hotelfachschule für das Abendessen - ein wahres Festmahl!




Später hiess es Lämpli nicht vergessen und wieder auf in die Stadt. Mit einem Ständli unter den Bögen des Kämbel-Zunfthauses eröffneten wir den Auszug.



Besuche in verschiedenen Zunfthäusern lockerten die Stimmung auf. Unter den Rednern auch ein mir bekanntes Gesicht: Die Reden meines Uniprofessors scheinen auch am Sechseläuten ähnlich humorvoll zu sein wie im Hörsaal, wo ich ihn sonst antreffe.


Schliesslich gab es einen tollen Abschluss im Zunfthaus der Kämbel und gegen 2 Uhr morgens schliesslich Ankunft zurück in Dietikon.


Text: Leonie Stocker

Fotos & Videos: Diverse SMD-Mitglieder

 
 
 

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